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Schlagwort: VW T4

VW T4 Komposter

Vielen ist es bestimmt nicht bewusst, jedoch hat der T4 einen eingebauten Komposter. Dieser befindet sich direkt hinter den Kotflügeln und ist meistens dafür verantwortlich, dass die Kotflügel und ggf. auch die Radläufe anfangen zu rosten. Hier sammelt sich Laub und Äste, welche über die Abläufe unterhalb der Windschutzscheibe hinter den Kotflügel gelangen.

Der sogenannte VW T4 Komposter wird auch hier nocheinmal genauer Beschrieben, vielen Dank an dieser Stelle für die Ausführlichen Informationen im Wiki!

Kotflügel im T4-Wiki

Um da dran zu kommen müssen natürlich die Kotflügel runter, was bedeutet, dass die Stoßstange, der Grill und so ziemlich alles was im Weg ist auch runter müssen.

So oder so ähnlich sieht das Ganze dann aus.

Wenn alles aus dem Weg ist, kann man sich das Ganze mal genauer ansehen.

Auf den Bildern ist der Ganze Kompost richtig gut zu erkennen, es hat sich im Laufe der Jahren ca. 10cm hoch das Ganze Laub und Gestrüpp angesammelt. Der nächste Schritt ist alles sauber zu machen und zu Hoffen, dass darunter nicht allzu viel Rost zum Vorschein kommt.

Der Innenradhaus sieht noch ganz gut aus, jedoch hat der Rost etwas weiter vorne, wo der Schaumstoff-Rüssel vom Luftfilterkasten sitzt, zugeschlagen. An dieser Stelle ist auch der Kotflügel unterhalb der Lüftungsschlitze verrostet.

So das wars erstmal mit meiner Erfahrung zum VW T4 Komposter, sobald ich weiter bin, gibts mehr Infos!

VW-Bus Camper, Schubläden unterm Bett/Rücksitzbank

Vw T4 Multivan Atlantis Silber
Vw T4 Multivan Atlantis Silber

Da wir viel spaß am Campen haben, wollten wir endlich unseren eigenen VW-Bus.

Glücklicherweise wurde bei uns in der nähe kürzlich einer inseriert den wir uns direkt angesehen und auch gekauft haben.

Um den wenigen vorhandenen Platz am besten zu nutzen, wollte ich natürlich wie andere auch, zwei aus dem Heck ausziehbare Schubläden haben. Leider war im Netz wenig über die genauen maße des Bus-Hecks zu finden und die Lösungen die ich im Netz gefunden habe, haben mich leider nicht überzeugt. Ich wollte zwei getrennte Auszüge die den vorhandenen Platz bestmöglich ausnutzen. Die Lösungen aus Holz, Item-Profilen oder nur ein großer Auszug im Heck kamen für mich nicht in Frage.

Ich habe mich schlussendlich für 1,5mm starkes Aluminium Riffelblech entschieden, dies sollte ausreichend Stabilität mit sich bringen. Das Blech ist zwar nicht ganz günstig, aber für mich haben die Vorteile überwogen. Die Auszüge habe ich mit einer Länge von 1000mm bei eBay bestellt. Angeblich sollen diese 135kg tragen können, aber ausprobieren werde ich es nicht 🙂

Anschließend habe ich damit begonnen das Heck des Campers auszumessen und mir handschriftliche Notizen zu machen. Mit Hilfe von Fusion 360 habe ich dann die Schubläden konstruiert. Auch Fertigungszeichnungen habe ich angelegt, damit mir beim Herstellen der einzelnen Komponenten keine Fehler unterlaufen.

Da die Riffelblechplatten aus dem Baumarkt eine Länge von 1000mm haben, habe ich die Länge der Schubläden auf 1000mm konstruiert, um unnötigen Verschnitt zu vermeiden.

Die Platten habe ich zum Großteil auf einer Tischkreissäge bearbeitet, das hat super geklappt und die Bearbeitung war relativ schnell vorbei.

Nach dem Zuschnitt kam der spannende Teil, die einzelnen Platten sollten über Winkelprofile miteinander vernietet werden. Also Löcher bohren und gefühlt tausend Nieten verpressen. Aber ich denke das war die richtige Lösung.

Nachdem die ersten Platten miteinander Verbunden waren, war es natürlich Zeit für einen Test, ob meine Maße passen.

Also die restlichen Winkelprofile vernieten.

Die Auszüge habe ich mit Winkeln, die ich noch hatte, befestigt. Hier bin ich auf ein Problem gestoßen, da ich ja die mittleren beiden Auszüge von beiden Seiten die Winkel geschraubt habe, musste ich die Schrauben und Muttern etwas modifizieren, dass die Auszüge auch voll ein und ausgezogen werden konnten.

Und so sieht das fertige Ergebnis aus.

Einige Zeit später haben wir festgestellt, dass sich der Kleber, mit dem die Holzplatten auf dem Fahrzeugboden verklebt sind, etwas löst. Somit begannen die Bodenplatten an denen ich die Auszüge verschraubt hatte, sich beim voll-Ausziehen der Schubläden, etwas anzuheben und die Schubläden hingen daher etwas. Prinzipiell kein Problem, jedoch nicht besonders schön.

Als Lösung habe ich ein 3D-Druck Teil angefertigt, welches zwischen die beiden Auszüge gesteckt und mit dem Fahrzeugboden verschraubt werden kann. Dies habe ich dann an der vorderen Holzplatte angeschraubt und damit war das Problem erstmal gelöst.

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